Stefan Weszkalnys verlässt den Kulturausschuss

Stefan Weszkalnys hat sein Ehrenamt als ständiger Sachverständiger im Kulturausschuss des Sarbrücker Stadtrats mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Das teilte er gestern in einem Brief Oberbürgermeisterin Charlotte Britz mit.Stefan Weszkalnys saß von 1974 bis 1989 für die CDU zunächst im Saarbrücker Stadtrat, danach bis 1994 im Stadtverbandstag

Saarbrücken. Stefan Weszkalnys hat sein Ehrenamt als ständiger Sachverständiger im Kulturausschuss des Sarbrücker Stadtrats mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Das teilte er gestern in einem Brief Oberbürgermeisterin Charlotte Britz mit.

Stefan Weszkalnys saß von 1974 bis 1989 für die CDU zunächst im Saarbrücker Stadtrat, danach bis 1994 im Stadtverbandstag. Dass Weszkalnys sein Amt im Kulturausschuss, wo er durch engagierte und kenntnisreiche Redebeiträge auffiel, vor Ablauf der Sitzungsperiode aufgibt, liegt offenbar daran, dass ihn die Art und Weise, wie man dort zu Entscheidungen kommt nervt. Er möchte sich in seinem "vorgerückten Alter" nicht mehr "über gelegentlich frustrierende Erscheinungen in Beratungen ärgern müssen", schreibt er der Oberbürgermeisterin. Was da im Ausschuss manchmal laufe, sei für die nur beratenden, aber nicht mitentscheidenden Sachverständigen "eine schlichte Zumutung".

"In der Gewissheit, dass ich ersetzbar bin" verabschiedet sich Weszkalnys nun und wünscht "dem Kulturleben in Saarbrücken weiterhin eine auskömmliche Pflege, soweit dies die vorrangige Besoldung von Beigeordeneten, also parteipolitisch besetzten Dezernenten, noch zulässt". ols