Stahltreppe ermöglicht Rundgang auf der Hohenburg

Einen ganzen Sommer lang wurde an der Ruine Hohenburg auf dem Schlossberg in Homburg gebaut und gewerkelt. Entstanden ist eine „attraktive Sache“, wie Raimund Konrad, Kulturbeigeordneter der Stadt Homburg im Gespräch mit unserer Zeitung versichert.



Konkret: Ein Rundweg mit neuer Beschilderung. Konnte man bisher zwar die Bastion besteigen, war oben angekommen aber Endstation. Das soll sich nun ändern: "Eine verzinkte Stahltreppe verbindet nun die Kaponniere (Anm. d. Red.: geschützter Raum zur Verteidigung der Festung) mit der Bastion. Damit wird ein Rundgang erst möglich", erklärt Konrad.

Ein neues Beschilderungssystem mit über 20 Schildern - entwickelt von Höhlenführer Markus Schindler in Zusammenarbeit mit Michael Emser von der Denkmalpflege - informiert mit Fotos und Hintergründen zur Geschichte der Festung. "So können sich Besucher besser erschließen, wie die Festung Hohenburg einmal ausgesehen hat", so Konrad.

Der Rundweg soll auf dem Historischen Marktplatz beginnen und hoch zum Schlossberg führen. "Bis Ende dieser Woche sollen alle Schilder hängen. Das ist der erste Schritt die Hohenburg touristisch besser zu erschließen. Aber es gibt natürlich noch eine ganze Reihe weiterer Projekte, dir wir anpacken wollen", sagt Konrad. In der nächsten Woche wird die Stadtverwaltung in einer Pressekonferenz ausführlich über die Baumaßnahmen und die Neuerungen informieren. > Ausführlicher Bericht folgt.