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Stadt schafft Arbeitsplätze für mehr Sauberkeit in Saarbrücken

Stadt schafft Arbeitsplätze für mehr Sauberkeit in Saarbrücken

Saarbrücken. Saarbrücken soll sauberer werden. Und das soll Langzeitarbeitslosen wieder Jobs verschaffen. Erreichen will Oberbürgermeisterin Charlotte Britz das mit ihrer "Beschäftigungsinitiative Saarbrücken 2010" (BIS). Sie will Zuschüsse für Neueinstellungen nutzen. Britz: "Wir wollen vorrangig sozialversicherungspflichtige Stellen schaffen

Saarbrücken. Saarbrücken soll sauberer werden. Und das soll Langzeitarbeitslosen wieder Jobs verschaffen. Erreichen will Oberbürgermeisterin Charlotte Britz das mit ihrer "Beschäftigungsinitiative Saarbrücken 2010" (BIS). Sie will Zuschüsse für Neueinstellungen nutzen. Britz: "Wir wollen vorrangig sozialversicherungspflichtige Stellen schaffen. Gleichzeitig setzen wir auf längerfristige Förderinstrumente mit einer Bewilligungsdauer von mindestens einem Jahr." Für 50 zusätzliche Stellen gibt es einen Beschäftigungseingliederungszuschuss (BEZ). Die Arge übernimmt bis zu zwei Jahren 75 Prozent des Tariflohns, 25 Prozent trägt der Arbeitgeber. 40 neue Leute sollen helfen, das Erscheinungsbild der Stadt zu verbessern. Fünf sollen zu den schon 15 geförderten Beschäftigten beim Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb stoßen und die schnelle Eingreiftruppe gegen wilden Müll unterstützen. Zehn sind als Hilfshausmeister an öffentlichen Gebäuden vorgesehen. 20 Mitarbeiter sollen zusätzlich Grünanlagen und Parks pflegen. Fünf Neue halten beim Straßenbauamt repräsentative Plätze wie den St. Johanner Markt in Ordnung. Außerdem sollen zehn zusätzliche Hauswirtschafts- und Küchenhilfen in den Kitas den Erzieherinnen mehr Zeit für für pädagogische Arbeit geben. Der Verwaltung rechnet wegen der "Beschäftigungsinitiative Saarbrücken 2010" mit Mehrkosten von 550 000 Euro pro Jahr. Die Planungen stellt die Verwaltung heute dem Sozialausschuss vor. Am 1. Dezember könnte der Stadtrat grünes Licht geben. Inklusive der neuen Ausgaben steckt Saarbrücken 2010 rund 1,1 Millionen Euro in die Beschäftigungsförderung und schafft mindestens 140 sozialversicherungspflichtige Stellen. red