Stadt plant Kinderzentrum in der Kirchbergschule

Malstatt. Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk an der Saar (DWS) will die Stadt an der Malstatter Kirchberg-Grundschule ein Kinderbildungszentrum errichten, das den Projektnamen Kibiz tragen soll. Bereits im Januar soll die erste Phase des Projektes, das zunächst drei Jahre dauern soll, in der ehemaligen Hausmeisterwohnung des alten Schulhofs beginnen

Malstatt. Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk an der Saar (DWS) will die Stadt an der Malstatter Kirchberg-Grundschule ein Kinderbildungszentrum errichten, das den Projektnamen Kibiz tragen soll. Bereits im Januar soll die erste Phase des Projektes, das zunächst drei Jahre dauern soll, in der ehemaligen Hausmeisterwohnung des alten Schulhofs beginnen. Diese Pläne hat das städtische Dezernat für Bildung dem Bezirksrat Mitte in der jüngsten Sitzung vorgestellt. Während der Bezirksrat nur angehört wurde, soll der Stadtrat das Projekt Kibiz bei seiner nächsten Sitzung am morgigen Dienstag absegnen.Es ist davon auszugehen, dass er dies tun wird. Denn bereits Anfang 2006 hat der Stadtrat die Verwaltung darum gebeten, ein Kinderbildungszentrum in der Kirchbergschule einzurichten. Inhaltlich soll das Modellprojekt Kibiz Themenschwerpunkte wie Gesundheits- und Bewegungserziehung sowie gesunde Ernährung aufgreifen, um Entwicklungen wie Bewegungsarmut, Fehlernährung und Übergewicht entgegenzuwirken. Die Zusammenarbeit mit den Eltern soll intensiviert werden, das Kibiz will kulturelle Vielfalt aufgreifen und Eltern zu Veranstaltungen einladen. Die Rolle des Projektträgers überlässt die Landeshauptstadt dem DWS, das gleichzeitig Maßnahmen- und Kostenträger sein soll. Die Stadt hat das Schulgebäude vom Regionalverband zurückgenommen - dort war eine Zweigstelle der Erweiterten Realschule Ludwigspark - und der Stadtrat hat dem Gebäudemanagementbetrieb (GMS) ein Budget für alle Investitionen, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Diese bewilligten Kosten bilden die Grundlage für die Mietberechnung an den GMS. So fallen für das Kibiz nach Meinung der Verwaltung keine zusätzlichen Miet- und Mietnebenkosten an. So geht es aus dem Verwaltungsbericht hervor, der den Fraktionen in den politischen Gremien vorliegt. Für Sach- und Personalkosten, die durch das Kibiz entstehen, soll das DWS aufkommen. So blieben für die Stadt nur 20000 Euro für die Erstausstattung des Kibiz, die aus dem Haushaltstitel "Förderung innovativer Jugendprojekte freier Träger" bezahlt werden soll. In dieser Haushaltsposition sind 40000 Euro enthalten. al