Stadt kann sich diesen Luxus nicht leisten

RADWEG Stadt kann sich diesen Luxus nicht leisten Zur geplanten Radweg-Anbindung an den Primstal-Radweg in Lebach und zu den Leserbriefen von Willibald Steffen und Bernd Bastuck. Der neu geplante Radweg von Lebach-Jabach nach Knorscheid und weiter nach Primsweiler wird in Knorscheid auf den vor zwei Jahren fertig gestellten Radweg an der B 269 in Höhe Anwesen Ziegler sowie an der Eisenbahnbrücke in Knorscheid auf die Hasenbergstraße und dann ebenfalls auf den Radweg an der B 269 führen.

Eine Anbindung nach Lebach ist also bereits vorhanden. Man kann sich diesen Luxus nicht bei 60 Millionen Euro Schulden leisten, die die Stadt Lebach hat. Warum werden die Feldwirtschaftswege in Knorscheid nicht unterhalten? Diese Wege sind nicht mehr begehbar und befahrbar. Dieser Pflicht entzieht sich die Stadt Lebach seit vielen Jahren. Wie sind die jährlichen Unterhaltungskosten für den neuen Radweg gesichert? Man betrachte den Zustand des jetzigen Radwegs von Knorscheid nach Körprich, auf den der geplante Radweg führen wird. Grundstücksangelegenheiten, die den neuen Radweg teilweise betreffen, werden seit mehr als 20 Jahren seitens der Stadt nicht geregelt. Vielleicht ist es Befürwortern und Verantwortlichen entgangen, dass eine Zustimmung der Eigentümer noch nicht vorliegt. Bedenkenswert ist da, dass die Stadt Lebach vor geraumer Zeit kein Geld für einen Ersatzreifen für das Feuerwehrauto der Knorscheider Feuerwehr aufbrachte; die Feuerwehr Knorscheid hat ihn aus eigener Tasche finanziert. Dafür war kein Geld vorhanden, aber für einen Luxusradweg mit Folgekosten. Bitte zuerst die Hausaufgaben machen. Vielleicht sind ja die Herren Steffen und Bastuck zu einer finanziellen Unterstützung bereit? Rudi und Gertrud Schäfer, Knorscheid