„Spiegel“-Journalist spricht über Saar-Geschichte

Die politischen Entscheidungsjahre 1815, 1935 und 1955 an der Saar stehen im Mittelpunkt des Geschichtsvortrags von Nils Minkmar im Finanzministerium. Dagegen beschäftigt sich eine Vorlesung an der Uni mit Träumen und Bilderbüchern.

Die Universität bietet mit Kooperationspartnern öffentliche Ringvorlesungen an, die sich an ein breites Publikum richten. Zum Abschluss der Ringvorlesung zur saarländischen Geschichte spricht am Donnerstag, 16. Juli, 19.15 Uhr, der "Spiegel"-Journalist Nils Minkmar im Finanzministerium über die Geschichte und Kultur des Saarlandes. Sein Thema sind die politischen Entscheidungsjahre 1815, 1935 und 1955 an der Saar. Thema seines Vortrags: "Wovon wir reden, wenn wir über das Saarland reden. Essayistische Erkundung eines Symbols". Minkmar beschäftigt sich damit, dass außerhalb des Saarlandes kaum jemand etwas über die Geschichte des jüngsten westdeutschen Bundeslandes weiß. Er stellt die Frage, mit welchen Themen und Thesen man einem interessierten Publikum nahebringen kann, was an der saarländischen Geschichte spannend ist.

Träume in Bilderbüchern sind das Thema der Literaturwissenschaftlerin Professor Christiane Solte-Gresser. Sie referiert am heutigen Dienstag auf dem Unicampus. Im Gebäude B3. 1, Raum 1.30, spricht sie um 18 Uhr über "Text-Bild-Relationen". Träume in Bilderbüchern aus den 1960er Jahren bis heute sind ihr Thema. Solte-Gresser widmet sich der Frage, was die Worte und Bilder, mit denen Träume in diesen Büchern erzählt werden, zu unserem Wissen über Träume beitragen können. Dabei untersucht sie, inwiefern gerade eine Kombination aus beidem besonders gut geeignet ist, um sich dem nur schwer greifbaren Phänomen des Traums anzunähern. Diese Ringvorlesung ist Teil des interdisziplinären Graduiertenkollegs "Europäische Traumkulturen".

traumkulturen.de