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SPD hinterfragt Sportförderung im Saarland

Saarbrücken. Die SPD stellt nach dem mäßigen Abschneiden der saarländischen Sportler bei den Olympischen Spielen die Strukturen der Sportförderung infrage. Das Saarland sei mit den vielen Vereinen und dem Olympiastützpunkt in Saarbrücken gut aufgestellt, sagte die SPD-Abgeordnete Petra Berg . "Deshalb verwundert es schon, dass trotz guter Voraussetzungen nur relativ wenige saarländische Sportlerinnen und Sportler an nationalen und internationalen Meisterschaften teilnehmen und Spitzenergebnisse erzielen. Hier gilt es, die Strukturen hinter dem Sport zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen", so Berg. Daniel Kirch

Die SPD stellt nach dem mäßigen Abschneiden der saarländischen Sportler bei den Olympischen Spielen die Strukturen der Sportförderung infrage. Das Saarland sei mit den vielen Vereinen und dem Olympiastützpunkt in Saarbrücken gut aufgestellt, sagte die SPD-Abgeordnete Petra Berg . "Deshalb verwundert es schon, dass trotz guter Voraussetzungen nur relativ wenige saarländische Sportlerinnen und Sportler an nationalen und internationalen Meisterschaften teilnehmen und Spitzenergebnisse erzielen. Hier gilt es, die Strukturen hinter dem Sport zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen", so Berg.


Die Sportförderung stehe im Saarland auf sicheren finanziellen Füßen. Nach Bergs Ansicht verdient der Breitensport eine stärkere Förderung. Viele Vereine und Ehrenamtliche kämpften um Nachwuchs. Zu guter Förderung gehöre auch psychologische Unterstützung und mentales Training. Der Erfolg dürfe dabei nicht abhängig vom Geldbeutel der Eltern sein. "Nur wenn man allen die gleichen Chancen gibt, können auch Leistungen erwachsen und Talente gefunden werden", so Berg. "Es wäre schade, wenn aufgrund struktureller Probleme Chancen im saarländischen Leistungssport verspielt würden."