Sparschwein wurde gut gemästet

Ein gutes Dutzend Suppen und Eintöpfe gab es zu genießen: Der Erlös des Suppensonntags geht wie immer an die afrikanische Patengemeinde Mukulakulu im Kongo. Dort wird eine Schule unterstützt, die bei einem Sturm schwer gelitten hat.

"Suppe essen" war am vergangenen Sonntag wieder einmal in der katholischen Pfarrgemeinde Maria vom Frieden angesagt. Zum alljährlichen Suppensonntag waren interessierte Besucherinnen und Besucher nach dem Gottesdienst in die Unterkirche eingeladen. Sie standen in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal an den verschiedenen Kochtöpfen Schlange, um bei diesem Suppen-Schmaus eine der leckeren Suppen und Eintöpfe zu probieren.

Begonnen hatte der Tag mit einem Familiengottesdienst, der unter dem Motto "Wasser ist Leben" von den beiden Kindertagesstätten Maria vom Frieden und Charlottenburg, dem Singkreis Atemwind und Kaplan Sebastian gestaltet wurde. Im Anschluss daran erwartete die vielen hungrigen kleinen und großen Gäste in der Unterkirche über ein Dutzend verschiedener Suppen und Eintöpfe, welche von engagierten Gemeindemitgliedern im Vorfeld zubereitet und beim Suppensonntag von Mitgliedern des Männerkochclubs des ökumenischen Vereins ausgegeben wurden.

Schon auf der Treppe zur Unterkirche konnte man die verlockenden Gerüche der einzelnen Suppenspezialitäten riechen. Das vielfältige Angebot reichte von Karotten-Gemüse-Suppe, Kartoffelsuppe über Käsesuppe, Lauchcreme-Suppe, Erbseneintopf bis hin zur delikaten Spargel- oder Kürbiscreme-Suppe. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, gleich mehrere Suppensorten zu probieren. "Der vom Gemeindeausschuss organisierte Suppensonntag zu Gunsten eines Missionsprojektes in Afrika ist schon seit Jahrzehnten Tradition und fester Bestandteil des Gemeindelebens", erklärte Friedrich Burgard vom Männerkochclub. Viele Komplimente gab es von den Gästen für die Kochkünste der fleißigen Köche. Bei so viel Lob und den wirklich leckeren Suppen war es denn auch nicht verwunderlich, dass das Sparschwein mit freiwilligen Spenden auch gut gemästet wurde.

Der Erlös des diesjährigen Suppensonntags kommt wieder der afrikanischen Partnergemeinde Mukulakulu im Kongo zugute. Insbesondere soll in diesem Jahr das dortige Schulprojekt unterstützt werden, damit Kinder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können. "Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft", so das Motto. So war im letzten Jahr die Schule in Mukulakulu bei einem Sturm schwer in Mitleidenschaft gezogen und das kurz zuvor angebrachte neue Dach weggerissen worden. Im Rahmen des traditionellen Suppensonntags präsentierte sich auch der "Eine-Welt-Laden" aus Homburg. Darüber hinaus versüßten Mitglieder der Katholischen Jugendgrupe den Mittag mit frisch gebackenen Waffeln.