| 00:00 Uhr

Spar-Idee verjüngt den Fuhrpark

Saarbrücken. Mit leerer Kasse viel erreichen muss die Stadt auch bei den Lebensrettern. Deshalb rangiert sie alte Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr nicht einfach aus, sobald Geld für neue da ist. Die roten Helfer leisten nach einer Generalüberholung gute Dienste für die Freiwillige Feuerwehr. Jennifer Siegler

Saarbrückens Feuerwehr hat jetzt wichtige fabrikneue oder runderneuerte Autos im Fuhrpark. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz übergab sie gestern im Hof des Rathauses Berufsfeuerwehrchef Josef Schun und Markus Rosenberger, dem Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken . Und Britz freute sich mit den vielen Rettern, die bei der Zeremonie dabei waren.

Besonders wichtig sind zwei neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF 20). Diese sind bei der Brandbekämpfung ebenso unentbehrlich wie in anderen Notfällen. Die Autos haben Tanks für Wasser und Schaum und sind bei fast jedem Einsatz wichtig - sei es ein Feuer, das Öffnen einer Tür oder die Befreiung von Menschen aus Autowracks. Die neuen HLF ersetzen zwei Fahrzeuge gleicher Bauart. Die bleiben - von Grund auf überholt, frisch lackiert und mit erneuerter Ausrüstung - im Einsatz. Und zwar in den Löschbezirken Alt-Saarbrücken und Malstatt-Burbach der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken .

So steigert die Stadt noch zusätzlich den Nutzen, den der Kauf der 1,255 Millionen Euro teuren Neufahrzeuge bringt. Dazu gehören nicht nur die beiden HLF. Die Berufsfeuerwehr bekommt zudem ein Ölspurbeseitigungsfahrzeug. Und dem Löschbezirk Gersweiler übergab Charlotte Britz einen neuen Mannschaftstransportwagen. Er ersetzt einen 23 Jahre alten Vorgänger. Das Fahrzeug dient, wie der Name schon sagt, dem Transport von Feuerwehrleuten und bietet in Notfällen Bürgern vorübergehend Platz, die nicht wissen, wohin.

Etwas länger her ist der Kauf eines neuen Einsatzleitwagens. Von dort veranlasst der Einsatzleiter mit einer Vielzahl technischer Helfer alles, was im Notfall zu tun ist. Und sein Assistent kann ihm an einem vollwertigen PC-Arbeitsplatz und mit etlichen Kommunikationsgeräten bei dieser oft lebensrettenden Arbeit helfen.