Sondervorführung des Films „Das Schwein von Gaza“

Was haben Palästinenser und Israelis gemeinsam? Beide essen kein Schweinefleisch. Das könnte doch der Anfang einer Art Völkerverständigung werden, dachte sich der französische Regisseur Silvain Estibal und zauberte den Film "Das Schwein von Gaza". Prompt gab es dafür 2012 den französischen Filmpreis César.

Am Donnerstag, 29. September, 17 Uhr, wird der Film in einer Sondervorführung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Kino Achteinhalb auf Deutsch mit arabischen Untertiteln gezeigt. Die Veranstaltung beginnt mit einem Grußwort von Elke Nicolay, Referentin für Migration. Anschließend lädt Nauwieser Neunzehn zum Tee ein.

Die Geschichte des Films: Der Fischer Jafaar (Sasson Gabai) ist ein Pechvogel. Statt endlich den großen Fang zu machen, geht er ständig leer aus. Nur Schund und Abfall verfangen sich bei ihm, und eines Tages hat er sogar ein Schwein im Netz, welches in der vorherigen Nacht von einem Frachter gefallen ist. Für die Menschen der Region Gaza, ob Israelis oder Palästinenser , sind Schweine jedoch unreine Tiere. Wenigstens darin sind sich alle einig. Jafaar muss sich also was einfallen lassen . . .

Karten: (06 81) 3 90 88 80.