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Sommermusik mit Orchester und viel Elektronik

Saarbrücken. In ein musikalisch merkwürdiges Universum will Hanneke de Jong das Publikum am Donnerstag, 18. August, mit ihrem Pocket Orchestra entführen. Los geht es um 20 Uhr in der Stadtgalerie am St. Johanner Markt 24. Texte von Shakespeare haben die Musik inspiriert. red

In ein musikalisch merkwürdiges Universum will Hanneke de Jong das Publikum am Donnerstag, 18. August, mit ihrem Pocket Orchestra entführen. Los geht es um 20 Uhr in der Stadtgalerie am St. Johanner Markt 24. Texte von Shakespeare haben die Musik inspiriert.


Die gefühlvolle Stimme der Sängerin wird dabei eingebettet in teils melancholische, teils kraftvolle Arrangements des Klangtüftlers und Schlagzeugers Dirk-Peter. Eine Ergänzung fanden die beiden im virtuosen Multiinstrumentalisten Wollie Kaiser (reeds), der von Kontrabassklarinette über Basssaxophon bis zu Sopransaxophon alle möglichen und unmöglichen Holzblasinstrumente einsetzt. Am Freitag, 19. August, tritt dann Ottosonic Motör um 20 Uhr im Kleinen Theater im Rathaus (Eingang Betzenstraße) auf. Ottosonic Motor sind Silvia Sauer (Stimme, Electronics) Cornelius Veit (Gitarre, Electronics), Rüdiger Blank (Laptop) und Jörg Fischer (Schlagzeug) aus dem Forum Freie Musik Karlsruhe (F.F.M.K.) und der Wiesbadener Kooperative New Jazz (ARTist).

Eine erste Idee zum Bandnamen war "Irgendwas mit Motorschaden". Das hätte als Metapher für einige charakteristische Züge des Quartetts recht gut funktioniert: Elektronik und viele Kabel, Garage, vorwärtstreibende Energie, Wiederholungen, Knarzen, Quietschen und Scheppern, Stocken, schließlich auch Langsamkeit, Innehalten und Prüfen, fast Stillstand.