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Solisten überzeugten mit technischer Brillanz und großer Spielfreude

Saarbrücken. asta

Am Sonntag spielte das Trio Machiavelli in der Reihe Saarbrücker Kammerkonzerte in der Hochschule für Musik Saar (HfM). Auf dem Programm standen Werke von Haydn, Beethoven und Tschaikowsky. Die drei jungen Musiker Claire Huangci (Klavier ), Solenne Païdassi (Violine) und Tristan Cornut (Violoncello) sind als Solisten international erfolgreich und mehrfach ausgezeichnet. Auch in Saarbrücken überzeugten sie mit technischer Brillanz und Spielfreude.

Im ersten Satz von Beethovens Trio G-Dur op. 1 Nr. 2 trug Païdassi das Hauptthema mit sehr gutem Ausdruck auf ihrer Violine vor. Während Huangci den zweiten Satz, das Largo con expressione, alleine auf dem Klavier begann, hörten Païdassi und Cornut mit geschlossenen Augen konzentriert zu, bevor sie mit getragenen Streichermelodien einsetzten. Im heiteren vierten Satz, dem Finale, konnte vor allem Huangci bei den schnellen Läufen mit großem Tonumfang ihre virtuosen pianistischen Fähigkeiten demonstrieren. Nach dem impulsiven Ende des Beethoven-Trios wartete mit Tschaikowskys Klaviertrio a-moll, op. 50 der emotionale Höhepunkt. Ob im ersten, schwermütigen Satz oder dem intensiven, emotionalen zweiten: Das Trio Machiavelli spielte mit starkem Gefühl und großer Präzision. Die virtuos vorgetragenen, wunderschönen und traurigen Melodien des russischen Komponisten sorgten für ein ergreifendes Hörerlebnis.