So soll die neue PSD Bank aussehen

St. Johann. "Die PSD Bank ist als Marke noch nicht ausreichend bekannt." Das stellt ihr Vorstandsvorsitzender Jürgen Wunn fest. Deswegen rief die Bank im Herbst 2011 einen Architektenwettbewerb für ihren in der Bahnhofstraße 68/Ecke Sulzbachstraße geplanten Neubau aus

St. Johann. "Die PSD Bank ist als Marke noch nicht ausreichend bekannt." Das stellt ihr Vorstandsvorsitzender Jürgen Wunn fest. Deswegen rief die Bank im Herbst 2011 einen Architektenwettbewerb für ihren in der Bahnhofstraße 68/Ecke Sulzbachstraße geplanten Neubau aus. Dafür arbeitete die Bank mit der Architektenkammer zusammen und bewies gerade als privater Bauherr "Vorbildfunktion", betonte Kammer-Präsident Heiko Lukas.Umso mehr, als es sich um einen Einladungswettbewerb handelt, an dem 50 Büros aus dem Saarland und dem Rhein-Neckar-Raum, dem Einzugsgebiet der Bank, teilnahmen.

Zwölf Büros kamen in die Endrunde, wobei der Wettbewerb kleineren und mittleren Büros eine Chance gab, erklärt der Juryvorsitzende, der Stuttgarter Architekt Professor Jens Wittfoht.

Damit lag das Preisgericht ganz auf der Linie der Bank. Offen, beweglich, freundlich, verbindlich und bedürfnisorientiert zu sein ist deren Anspruch. Er soll sich im mit neun Millionen Euro veranschlagten Neubau wiederfinden.

Dorthin wolle die Bank von der Hafenstraße aus in der ersten Jahreshälfte 2014 umziehen, sagte Vorstandsmitglied Stefan Bender. Dann soll im Erdgeschoss samstags "die Bank zur Bühne" werden, fügt Wunn hinzu. Derart, dass der Geschäftsraum zum Forum für soziale Einrichtungen oder umliegende Geschäfte wird.

Dem entspricht der mit 15 000 Euro dotierte Siegerentwurf des Kaiserslauterer Büros Gunther Bayer & Peter Strobel. Wo die anderen elf Beiträge, wie die Ausstellung zeigt, auf eigenwillig verschobene, plakativ modernistische Einfälle setzten, widerstand das Kaiserslauterer Büro dieser Versuchung und übersetzte den Anspruch der Bank in eine ruhig gegliederte Glasfassade und im Inneren in ein viergeschossiges Foyer. Neben den drei Siegerentwürfen sind unter anderem die Beiträge der Saarbrücker Büros Hepp+Zenner, FlosundK, Markus Ott sowie Wandel-Hoefer-Lorch ausgestellt.

Ausstellung bis zum 31. Mai in der Bahnhofstraße 68/Ecke Sulzbachstraße. Geöffnet von Montag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr. Sonn- und Feiertag von 14 bis 17 Uhr.