Sie freut sich auf ein neues Repertoire

Die Saison am Staatstheater ist mit Volldampf gestartet, und eine ganze Reihe Menschen vor, und hinter den Kulissen ist neu dabei. Wir haben ihnen allen ein paar Fragen gestellt und präsentieren die Antworten in loser Folge. Heute geht es um die in Kassel geborende Cellistin Sarah Wiederhold.

Frau Wiederhold: Was erhoffen Sie sich hier für Ihre künstlerische und berufliche Karriere?

Sarah Wiederhold: Ich freue mich darauf, viel neues Repertoire kennenzulernen. Dabei finde ich toll, dass wir hier ganz verschiedene Stücke spielen: Opern, Sinfonien, Kammerorchester und Kammermusik.

Als wer oder was kann man Sie aktuell und demnächst auf der Bühne sehen? Bzw.: Wann kann man Sie aktuell und demnächst mit dem Orchester sehen/hören?

Sarah Wiederhold: Am 17. Januar beim 2. Konzert in der alten Feuerwache. Im Fokus steht dieses Mal ein sehr spannendes Programm mit dem Komponisten und Klarinettisten Jörg Widmann. Und am 31. Januar sowie am 1. Feburar beim 4. Sinfoniekonzert: Ramon Ortega aus München spielt Strauss' Oboenkonzert. Außerdem spielen wir die Moldau und die 5. Sinfonie von Carl Nielsen.

Schon was von Saarbrücken und den Saarbrückern mitgekriegt?

Sarah Wiederhold: Freunde von mir sind gebürtige Saarbrücker und von denen wurde ich schon sehr gut bekocht.

Zum Thema:

Zur PersonSarah Wiederhold wurde 1986 in Kassel geboren. Im Sommer 2015 schloss sie ihren Master mit Bestnote an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler " ab. Neben Ihrer Stelle als stellvertretende Solocellistin beim Saarländischen Staatstheater studiert sie Barockcello bei Professor Kristin von der Glotz in München. Als begeisterte Kammermusikerin und Mitglied des Athlos-Quartetts konzertierte Sarah in Frankreich, China, Österreich und in der Schweiz und gewann mit diesem Ensemble mehrere Preise. Zudem hatte Sie die Gelegenheit, mit vielen renommierten Künstlern wie Ana Chumachenko, Ingolf Turban, Sergio Azollini und dem Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker kammermusikalisch aufzutreten. Als Solocellistin konnte Sarah unter anderem Erfahrung beim Münchener Kammerorchester und der Kammerakademie Potsdam sammeln. red