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Sie bewahren Obdachlose vor kalten Winternächten

Die Verantwortlichen des Projekts Saarbrücker Kältebus wurden für ihr Engagement am Freitag im Rathaus der Stadt geehrt. Von links: Susanne Repplinger, Susanne Jost, Phil Sahner, Michaela Weiland und Christian Hügle. Foto: Becker&Bredel
Die Verantwortlichen des Projekts Saarbrücker Kältebus wurden für ihr Engagement am Freitag im Rathaus der Stadt geehrt. Von links: Susanne Repplinger, Susanne Jost, Phil Sahner, Michaela Weiland und Christian Hügle. Foto: Becker&Bredel FOTO: Becker&Bredel
Saarbrücken. Frank Bredel

Das private Projekt "Saarbrücker Kältebus" wurde von den SZ-Lesern bereits zu "Saarlands Beste"-Verein im Januar gewählt. Gestern wurden die Initiatoren auch im Saarbrücker Rathaus empfangen.

Gestartet sind sie an Weihnachten. Aus einer privaten Initiative wurde ein Verein mit heute 50 Mitgliedern. Aus einem Linienbus wurde ein geheiztes Nachtquartier für Obdachlose , aus dem Gelände des Busdepots in der Hohenzollernstraße eine Anlaufstelle für frierende Menschen. "Bis zu 18 Menschen halten sich pro Nacht in dem Bus auf, im Schnitt sind es immer ein gutes Dutzend", sagt Organisator Phil Sahner. Ehrenamtliche Helfer begleiten das Projekt Nacht für Nacht. 150 Menschen hatten ihre Mitwirkung angeboten, ein gutes Drittel kommt regelmäßig. Zur Betreuung gehörte auch die Verpflegung der Betroffenen, dabei freuten sich die Organisatoren über viele Sachspenden. Der Kältebus steht noch bis Ende März. Und im nächsten Winter will der Verein erneut aktiv werden, von der Saarbahn liege aber noch keine Zusage vor.