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Sicherheitshinweise auf Alufolien müssen künftig eindeutiger sein

Sicherheitshinweise auf Alufolien müssen künftig eindeutiger sein

Die Verbraucherzentrale des Saarlandes hat einen Entschluss des Arbeitskreises lebensmittelchemischer Sachverständiger (ALS) begrüßt, wonach die Sicherheitshinweise auf Aluminiumfolien überarbeitet werden müssen.

Demnach ist der bisher auf der Folienverpackung abgedruckte Satz "An Lebensmittel abgegebene Aluminiumbestandteile sind jedoch nicht gesundheitsschädlich" künftig nicht mehr zulässig. Denn, so der Einwand der ALS, warum einen Sicherheitshinweis abdrucken, wenn das Produkt am Ende angeblich gar nicht schädlich sein soll. Nach Angaben der Verbraucherzentrale ist es unbestritten, dass die Aufnahme an Aluminium aus gesundheitlichen Gründen vorsorglich reduziert werden sollte. Dem Verwendungshinweis komme deshalb eine besondere Bedeutung zu.

"Wir begrüßen die Entscheidung des Fachgremiums ALS und erwarten, dass die Lebensmittelüberwachung Kennzeichnungen mit dem verharmlosenden letzten Satz künftig ahndet", erklärte Barbara Schroeter von der Verbraucherzentrale des Saarlandes. Schroeter mahnte die Hersteller außerdem, "ihre Verpackungen schnellstmöglich so zu gestalten, dass die Sicherheitshinweise auf den ersten Blick ins Auge springen".