Seltene Mahlsteine aus der Region

Nach der Winterpause öffnet das Heimatmuseum Hemmersdorf wieder seine Pforten. Das Museum lädt für 13. April zu einem Saisoneröffnungsfest ein. Zugleich wird die Sonderausstellung „Mahlsteine“ eröffnet.

Das Heimatmuseum Hemmersdorf öffnet am Sonntag, 13. April, wieder nach der Winterpause. Das Museum lädt für diesen Tag ab 14 Uhr zu einem kleinen Saisoneröffnungsfest ein, bei dem eine Sonderausstellung eröffnet wird. Die Ausstellung "Mahlsteine" zeigt, so die Museumsleitung, "überregional bedeutsame Funde unserer Region". Johannes Monter und Hubert Regnery haben über 50 Jahre lang in Feldbegehungen investiert. Dabei haben sie, wie die Hemmersdorfer Museumsleute schreiben, einzigartige Fundstücke besonders aus der jungsteinzeitlichen Bandkeramik, aus Bronze- und Eisenzeit, 4500 bis 50 vor Christus, gemacht: vorgeschichtliche Mahl- und Reibsteine. Ergänzt werden die Funde durch zwei sogenannte Napoleonshüte aus Basaltlava, die aus der Eifel angekauft wurden, um die Ausstellungsfunde unserer Region abzurunden.

Mahlsteine wurden zur Zerkleinerung von pflanzlicher Nahrung, aber auch zur Farbstoffgewinnung genutzt.

Ausstellung bis Ende Oktober

Für näher interessierte Besucher wird ein Flyer bereitgehalten. Die Ausstellung läuft voraussichtlich bis Ende Oktober.

Die Eröffnung findet am Sonntag vor Ostern, am Palmsonntag, statt. Kinder bekommen einen Osterhasen aus Schokolade. Und der Kaninchenzuchtverein Nalbach baut eine Kaninchenausstellung auf. Dazu unterhält der Musikverein Hemmersdorf die Gäste. Um 15 Uhr überreicht Landrat Patrik Lauer (SPD) eine Ehrenmedaille des Kultusministeriums an ein Mitglied des Museumsvorstands. Heiner Roth verkauft selbst gebackene Brote zugunsten des Museums. Ab 16 Uhr zaubert Lukatino, ein Illusionist, mit Tierzauberei.