Schwere Aufgabe souverän gelöst

Alt-Saarbrücken. Die Wehrleute wurden am vorigen Samstagnachmittag alarmiert und fuhren mit Martinshorn und Blaulicht ins Industriegebiet Süd zur Schreinerei von Karl-Friedrich Hodapp. Dort ging es für die gut 80 Feuerwehrleute nicht nur darum, den Brand schnell in den Griff zu bekommen, sondern auch darum, die acht vermissten Menschen aus den stark verrauchten Werkräumen zu bergen

Alt-Saarbrücken. Die Wehrleute wurden am vorigen Samstagnachmittag alarmiert und fuhren mit Martinshorn und Blaulicht ins Industriegebiet Süd zur Schreinerei von Karl-Friedrich Hodapp. Dort ging es für die gut 80 Feuerwehrleute nicht nur darum, den Brand schnell in den Griff zu bekommen, sondern auch darum, die acht vermissten Menschen aus den stark verrauchten Werkräumen zu bergen.

Keine leichte Aufgabe, wie Löschabschnittsführer Dieter Dillschneider weiß; er erklärt, warum: "Wir arbeiten hier in einem unbekannten Objekt, in einem produzierenden Betrieb." Überall kann es den Angriffstrupps im Gebäude passieren, dass aus dem Qualm plötzlich eine große Maschine auftaucht. "Deshalb müssen sich die einzelnen Trupps äußerst vorsichtig vorarbeiten", so Dillschneider. Die wichtigsten Aufgaben der Übenden: Eigensicherung, Brandbekämpfung und zügige Menschenrettung. Trotz der schwierigen Umstände konnten die Feuerwehrleute die Verletzten schnell aus dem Gebäude bergen und sie dann dem Rettungsdienst übergeben.

Weil die Feuerwehrangehörigen diese Aufgaben souverän meisterten, gab es viel Lob vom Löschabschnittsführer: "Ich bin mit der Leistung und dem Ausbildungsstand der Männer und Frauen äußerst zufrieden." Mit der Übung hätten die Feuerwehrleute bewiesen, dass die Bevölkerung in der Kernstadt sich sicher fühlen kann.

Dillschneider weiter: "Zusammen mit der Berufsfeuerwehr bilden wir eine verlässliche Einheit." Er freut sich auch: "Wir haben gesehen, dass die nachgerückten jungen Feuerwehrleute prima in die Löschbezirke integriert sind."

Die nächste große Aufgabe für die Feuerwehrleute aus dem Löschabschnitt Mitte wartet schon, Dillschneider: "Wir bereiten uns auf die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober vor." al