Schnee und Glätte sorgen für Unfälle im Saarland

Der heftige Wintereinbruch hat am Wochenende für zahlreiche Unfälle auf Saarlands Straßen gesorgt, auf vielen Strecken blieben Lastwagen liegen. So gingen bei der Polizei am Samstag bis 15 Uhr rund 350 Notrufe ein.

Über den Tag verteilt registrierten die Beamten 115 Unfälle und zirka 100 Gefahrenstellen auf Straßen. Hohe Schnee- und Eislasten brachten Bäume und Äste zum Einsturz. Überwiegend kam es dabei zu Blechschäden an Fahrzeugen. Ein Lkw blieb auf der A 6 bei St. Ingbert-Rohrbach auf der Gegenrichtung liegen. Ein Räumfahrzeug stürzte in Blieskastel-Bierbach um, die beiden Insassen kamen leicht verletzt ins Krankenhaus. Größte Probleme bereiteten der Polizei die Steigungsabschnitte der A 8 am Pellinger Tunnel sowie bei Heusweiler. Noch bis heute Vormittag bleiben die L 158 im Bereich Losheim und die L 150 zwischen Wadern und Hermeskeil gesperrt, da hier Bäume einzustürzen drohen.

Am Sonntag war die Lage für die Einsatzkräfte entspannter. In der Nacht kam es zu acht glättebedingten Unfällen, bis zum frühen Abend krachte es drei weitere Male. Gefährlicher als die Glätte waren die durch den starken Wind verursachten Schneeverwehungen . Unter anderem stürzte in Höchern ein Auto in einen Graben. In den Höhenlagen mehrerer Gemeinden fielen Busverbindungen aus.