Saarlouiser Band „PerDu“ trifft beim „Bundesvision Song Contest“ auf bekannte Gegner

Saarbrücken · Im Gegensatz zu ihren vielen prominenten Mitbewerbern ist die Saar-Band „PerDu“ bisher nur in der Region bekannt. Doch die Studenten wollen am 29. August, 20.15 Uhr, beim „Bundesvision Song Contest“ auf Pro 7 mit Pop zwischen Bosse und Jupiter Jones punkten.

 Die Gruppe „PerDu“ aus dem Raum Saarlouis würde gerne in die Top Ten kommen.

Die Gruppe „PerDu“ aus dem Raum Saarlouis würde gerne in die Top Ten kommen.

Foto: Völke

Von Jeanette Biedermann und Yvonne Catterfeld über Schauspieler Jan Josef Liefers bis zu den Rappern Mark Forster und Ferris MC - beim "Bundesvision Song Contest" kämpfen 2015 viele prominente Stimmen um die Gunst der Zuschauer. Für das Saarland tritt bei Stefan Raabs "Grand Prix der Bundesländer" dagegen am Samstag, 29. August, 20.15 Uhr, eine überregional bisher nur wenig bekannte Band an: "PerDu" aus Saarlouis.

Doch obwohl die Konkurrenz stark sei und es unter ihren Mitbewerbern viele bekannte Namen gebe, steht für Sänger und Gitarrist Jan Grasmück fest: "Wir können nur gewinnen." Denn die Show, die live auf Pro7 übertragen wird, beschert allen Teilnehmern eine große, bundesweite Präsenz. Er habe bereits im vergangenen Jahr Kontakt mit Raabs Musikredaktion aufgenommen, blickt er zurück. Doch damals wurde das Saarland durch die Inglebirds vertreten. 2015 habe sich die Band dann noch mal "auf den letzten Drücker beworben und eigentlich gar nicht mehr mit einer Zusage gerechnet", so Grasmück. Perdu hat sich 2012 an der Saar-Uni im Rahmen des Studienganges Musikmanagement gegründet. 2014 hatten die Studenten in der Region bereits größere Auftritte auf dem "Halberg Open Air", dem Saarbrücker Altstadtfest und bei der SR1-Reihe "Die jungen Wilden". Nach der Veröffentlichung ihrer ersten CD "Sophie" arbeiten sie gerade an ihrem ersten kompletten Album. "Wir wollen nicht so auf Klischees abfahren", erklären sie, wie sie für das Saarland als deren Vertreter bundesweit werben wollen. Keyboarder Arne Kiesewetter: "Es kann hier auch ziemlich cool sein." So gebe es viele renommierte Festivals und eine rege Szene mit Musikern, die auch außerhalb der Region bekannt seien.

"Lange nicht getanzt", heißt der Titel, mit dem "PerDu" in Bremen antreten. Darin gehe es um Partys und Tanzen, aber auch um Beziehungen, erklären sie. Sie hätten sich vorgenommen, auf der Bühne in Bremen, von wo die Show übertragen wird, "die Sau" rauszulassen und ergänzen: "Unser Ziel ist die Top Ten." Zumindest hat das Quintett mit seiner Musik, die sie selbst als Pop irgendwo zwischen Bosse und Jupiter Jones bezeichnen, keine schlechten Chancen, beim "Bundesvision Song Contest" die Stimmen der Zuschauer zu ergattern. Denn Bosse gewann 2013 und belegte 2011 den dritten Platz. Jupiter Jones konnten dagegen 2014 für Rheinland-Pfalz den Vize-Sieg ersingen.

Samstag, 29. August, 20.15 Uhr, Pro7

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