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Saarland will 23 ehemalige IS-Geiseln aus Syrien aufnehmen

Saarbrücken. . Die CDU/SPD-Landesregierung setzt sich zur Zeit dafür ein, dass 23 ehemalige Geiseln der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) im Saarland Zuflucht finden. Gestern bestätigte die Sprecherin des Innenministeriums Katrin Thomas entsprechende SZ-Informationen. Dietmar Klostermann

Bei den Geiseln handelt es sich um assyrische Christen, die derzeit in Gotteshäusern in der nordostsyrischen Stadt Al Hassake untergebracht sind. Der Assyrische Kulturverein im Saarland hatte die Landesregierung gebeten, die 23 frei gelassenen Geiseln aufzunehmen, unter denen sich auch Verwandte der Flüchtlinge im Saarland befinden. Der Vorsitzende des Assyrischen Kulturvereins Charli Kanoun hatte angeboten, dass der Verein Unterbringung und medizinische Hilfe für die 23 Ex-Geiseln sichern wolle. Derzeit sollen sich demnach noch mehr als 200 Christen in der Hand des IS befinden.