Saarland dringt auf Verbot des Handels mit Nazi-Relikten

Das Saarland hat einen Gesetzentwurf in den Bundesrat eingebracht, der den Handel mit NS-Devotionalien verbieten soll. Das teilte das saarländische Justizministerium gestern mit. Bislang sei etwa der Handel mit KZ-Geld nicht strafbar. Auch das Anbieten von Gegenständen auf denen Hakenkreuze angebracht sind, sei nicht strafbar, sofern die NS-Symbole beim Verkauf abgedeckt seien, hieß es. Das soll sich mit dem eingebrachten Gesetzentwurf ändern. Justiz-Staatssekretärin Anke Morsch (SPD) sagte, der Handel mit solchen Gegenständen habe zugenommen. Dem müsse man entgegentreten.