Saarländer besonders oft im Krankenhaus

Saarländer werden besonders häufig in einem Krankenhaus behandelt. Das teilte die Techniker Krankenkasse (TK) mit, die sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes bezieht.

Demnach werden Saarländer rund 270 000 Mal pro Jahr stationär in einer Klinik behandelt. Damit lägen sie um acht Prozent über dem Bundesschnitt, so die TK. Nur in Thüringen und Sachsen-Anhalt seien die Menschen öfter in einer Klinik. Die unterschiedlichen Altersstrukturen in den Ländern seien darin bereits berücksichtigt.

"Die hohe Krankenhaushäufigkeit im Saarland zusammen mit dem hohen Preisniveau der Kliniken sind zwei der Probleme der hiesigen Krankenhauslandschaft", so Jörn Simon, Leiter der TK-Landesvertretung.

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