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Saarbrücker können die Lebacher Erklärung unterzeichnen

Saarbrücken. Der 1. Integrationsgipfel des Saarlandes verabschiedete im März die Lebacher Erklärung als Grundlage für die saarländische Integrationspolitik. Ab heute liegt die Erklärung im Rathaus St. Johann. Saarbrücker, die sich dieser Erklärung anschließen wollen, können sie dort unterzeichnen und ihr so mehr Gewicht verleihen. red

"Mit der Lebacher Erklärung haben wir die Grundlage für einen gesellschaftlichen Konsens zur Integrationspolitik und Willkommenskultur im Saarland geschaffen", sagt die Landesintegrationsbeauftragte und Sozialministerin Monika Bachmann : "Die Lebacher Erklärung ist damals von den größten, landesweit tätigen Organisationen und Institutionen unterzeichnet worden und hat im Nachhinein breite Unterstützung durch weitere Gruppierungen erfahren."

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen wird das Ministerium nun die Lebacher Erklärung in allen saarländischen Kommunen auslegen, damit die Bürger bis zum 31. Dezember die Möglichkeit haben, ihre Solidarität mit ihrer Unterschrift zu dokumentieren. Die Lebacher Erklärung wird jeweils 14 Tage an diversen Orten zur Unterschrift ausgelegt werden, darunter auch Landratsämter und die Verwaltung des Regionalverbandes. Das kündigt das saarländische Sozialministerium an.

Bachmann sieht in dieser Aktion auch ein deutliches Bekenntnis der Gesellschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden im Saarland, ein Zeichen humanitärer Verantwortung. Von heute bis zum 4. September liegt die Erklärung im Saarbrücker Rathaus St. Johann an der Info-Theke aus. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz appelliert an die Saarbrücker: "Nutzen Sie die Chance, und setzen Sie mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz in unserer Stadt."

Vom 14. bis 25. September liegt die Erklärung im Rathaus Brebach an der Info-Theke im Bürgeramt, vom 5. bis 16. Oktober im Bürgeramt Dudweiler und vom 26. Oktober bis zum 6. November im Bürgeramt West im Bürgerhaus Burbach.