Saarbrücken wird zum Sperrbezirk – Ausnahmen in den Nachtstunden

Saarbrücken wird zum Sperrbezirk – Ausnahmen in den Nachtstunden

Bis zu 200 Prostituierte halten nach Schätzungen der Polizei auf den Saarbrücker Straßen nach Freiern Ausschau. In den Augen einiger Saarbrücker Kommunalpolitiker sind das zu viele.

So hat jetzt die CDU-Stadtratsfraktion eine Anfrage mit dem Titel "Eindämmung der Straßenprostitution" formuliert, welche die Stadtverwaltung bei Sitzung des Hauptausschusses am Dienstag beantwortete. Demnach soll Saarbrücken generell zum Sperrbezirk für Prostituierte erklärt werden. Ausnahmen soll es in den Nachtstunden in vier Bereichen geben: im Deutschmühlental, an der Hochstraße in Burbach, an der Dudweiler Landstraße sowie im Bereich des Projekts für drogensüchtige Huren "Le Trottoir". Die Einführung einer Sexsteuer werde dagegen zunächst nicht weiter vorrangig verfolgt, hieß es.

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