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Saarbrücken kämpft um „fairen“ Titel

Saarbrücken. Die Stadt Saarbrücken bewirbt sich in diesem Jahr zum dritten Mal als „Hauptstadt des fairen Handels“. Der Titel ehrt Städte und Gemeinden, die sich in ihrem Engagement für den Fairen Handel besonders verdient gemacht haben. red

Die Saarbrücker Bewerbungsunterlagen umfassen einen Ordner mit 24 Einzelprojekten, darunter zum Beispiel "Faire Uni", "Faire Schulklassen" und "Deutscher Entwicklungstag". Umweltdezernent Kajo Breuer hat die Bewerbung der Landeshauptstadt beim Ausrichter "Engagement global", einem Serviceanbieter für Entwicklungsinitiativen, eingereicht. Breuer: "Die Bewerbung der Landeshauptstadt ist nur durch die enge Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit den zahlreichen ehrenamtlich aktiven Menschen, Vereinen und Initiativen möglich. Ich nenne hier vor allem die Fairtrade Initiative Saarbrücken, die Deutsch-lateinamerikanische Gesellschaft (DeLaGe) und das Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland, die uns sehr unterstützen."

Insgesamt wird ein Preisgeld von 100 000 Euro an die fünf bestplatzierten Städte ausgezahlt. Die Preisverleihung findet am 18. September in Bremen statt. Bremen ist amtierende Titelträgerin. Sowohl 2009 als auch 2011 hat Saarbrücken jeweils den zweiten Platz belegt und 20 000 beziehungsweise 25 000 Euro Preisgeld erhalten, die die Stadt für Projekte des fairen Handels verwendet hat.