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Zwischen 2013 und 2017
Saar-Uni streicht 12 Prozent ihrer Stellen in vier Jahren

 Campus der Universität des Saarlandes.
Campus der Universität des Saarlandes. FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken . Die Universität des Saarlandes hat zwischen 2013 und 2017 rund 300 Stellen eingespart. Das sind etwa 12 Prozent. Dies geht aus einer Antwort der saarländischen Regierung auf eine Anfrage der Fraktion der Linken hervor. dpa/lrs

Demnach sank die auf Vollzeitstellen umgerechnete Zahl der Beschäftigten von 2450 auf 2160. „Die daraus resultierenden Engpässe in verschiedenen Bereichen der Universität konnten durch das besondere Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewältigt werden“, heißt es in der Antwort. „Gravierende Einschnitte im Leistungsniveau“ hätten vermieden werden können.


Den Angaben zufolge ist mehr als ein Drittel der derzeitigen Stellen (37 Prozent) befristet. Die Zahl der Studierenden ging seit 2013 stetig zurück - von damals 18 339 auf 16 931 im Wintersemester 2017/18. Die Zahl der Professuren, die wegen Vakanzen immer schwanke, änderte sich mit 267 im Jahr 2017 gegenüber 262 im Jahr 2013 nur geringfügig. Die Landesregierung betonte, von 2020 an sollten die Hochschulhaushalte „nach erfolgreichem Konsolidierungsprozess wieder aufwachsen“. Der „Sanierungsstau“ an Universitätsgebäuden könne nicht pauschal beziffert werden, weil dies nur bei „ausreichender planerischer Bearbeitung“ möglich sei. 2017 seien für die Uni von der staatlichen Hochbaubehörde 22,7 Millionen Euro abgerufen worden.