Saar-Uni erforscht Effekt von Gesundheitsangaben

Inwiefern sich Konsumenten durch Gesundheitsangaben auf den Verpackungen ("Health Claims") beeinflussen lassen, hängt stark von deren Gestaltung ab. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Konsum- und Verhaltensforschung der Saar-Uni.

"Die Formulierungen sollten so gewählt werden, dass Konsumenten sie sofort verstehen. Sie sollten also nicht zu komplex sein und keine unbekannten Ausdrücke enthalten", sagte Studienleiterin Andrea Gröppel-Klein. So zeigten Versuche, dass Kunden eher zu Olivenöl griffen, wenn es mit "reich an Vitamin E" beworben wurde, als wenn es mit dem Zusatz "reich an Vitamin E: Vitamin E trägt zum Schutz von Zellen gegen oxidativen Stress bei" versehen war. Die Studie ist Teil eines EU-Projekts, das die "Health Claims" verbessern will, um Kunden zu gesünderen Einkäufen zu animieren.