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Saar-Kliniken wollen Millionen aus Bundesprogramm

Saarbrücken. Daniel Kirch

Die saarländischen Krankenhäuser erheben Anspruch auf Mittel aus dem Fünf-Milliarden-Euro-Sonderprogramm des Bundes für die kommunale Infrastruktur. Aus dem Topf sollen in den Jahren 2016, 2017 und 2018 insgesamt bis zu 80 Millionen Euro in die Saar-Kommunen fließen (die SZ berichtete). "Die Krankenhäuser gehören wie Schulen zur notwendigen Infrastruktur unseres Landes", sagte der Geschäftsführer der Saarländischen Krankenhausgesellschaft (SKG), Thomas Jakobs. Knapp die Hälfte der saarländischen Krankenhäuser befinde sich in kommunaler Trägerschaft. Für den Erhalt der Bausubstanz und modernste Medizintechnik werde dringend mehr Geld benötigt, als das Land jährlich bereitstelle.

Das unabhängige Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus habe für alle saarländischen Krankenhäuser einen Investitionsstau von 40 Millionen Euro errechnet. "Das unterstreicht die Notwendigkeit, dass die saarländischen Krankenhäuser auf eine Finanzspritze aus Bundesmitteln angewiesen sind", so Jakobs.