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Rund 180 Menschen bekunden in Saarbrücken Solidarität mit Israel

 Teilnehmer der pro-israelischen Demonstration am Samstag in Saarbrücken. Foto: Becker&Bredel
Teilnehmer der pro-israelischen Demonstration am Samstag in Saarbrücken. Foto: Becker&Bredel FOTO: Becker&Bredel
Saarbrücken. Rund 180 Menschen haben sich am Samstag in der Saarbrücker Bahnhofstrasse zu einer Solidaritätskundgebung für Israel versammelt. Eingeladen hatte dazu ein Aktionsbündnis aus Deutsch-Israelischer-Gesellschaft Saar (DIG), der Synagogengemeinde Saar, der christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft Saar (CJA) und der Aktion 3. Welt Saar. bub

"Der Terror gegen Israel muss ein Ende haben!", hieß es im Aufruf der DIG. Die palästinensische Terrororganisation Hamas nutze Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser als Abschussrampen für Raketen , Moscheen und Wohnhäuser als Munitionslager. Sie habe nur ein Ziel: die Vernichtung Israels. CJA-Chef Herbert Jochum fragte: "Wie lange würde die Stadt Saarbrücken zuschauen, wenn von der Spicherer Höhe täglich 30 bis 40 Raketen in der Stadt einschlügen." Israel habe das Recht auf Selbstverteidigung. Ex- DIG-Präsident Johannes Gerster (CDU ) fragte, weshalb die einzige Demokratie im Osten behandelt würde, als wäre sie "die letzte Bananenrepublik". Auch er betonte, dass Israel sich gegen die Angriffe verteidigen müsse. Iris Neu, Vorsitzende der AG Saar der DIG, erklärte, Israel kämpfe nicht gegen die Menschen im Gazastreifen, Israel kämpfe gegen die Hamas . Die Veranstaltung verlief friedlich, das Polizeiaufgebot war allerdings groß.