Rodenhofer CDU will Anlage der Eisenbahn-Sportler sichern

Saarbrücken. Die Rodenhofer CDU sucht mit dem saarländischen Sportministerium seit Wochen eine Lösung, um die Anlagen des Eisenbahn-Sportvereins (ESV) auf dem Rodenhof zu sichern. Das sagt der Rodenhofer CDU-Chef und Stadtverordnete Gerd Bauer. Das Bundeseisenbahnvermögen (BEV) möchte das ESV-Gelände an den Saarländischen Radfahrerbund (SRB) verkaufen

Saarbrücken. Die Rodenhofer CDU sucht mit dem saarländischen Sportministerium seit Wochen eine Lösung, um die Anlagen des Eisenbahn-Sportvereins (ESV) auf dem Rodenhof zu sichern. Das sagt der Rodenhofer CDU-Chef und Stadtverordnete Gerd Bauer. Das Bundeseisenbahnvermögen (BEV) möchte das ESV-Gelände an den Saarländischen Radfahrerbund (SRB) verkaufen. Der SRB wolle die Anlage für 446 000 Euro kaufen, um dort ein Leistungszentrum mit Radrennbahn und BMX-Bahn zu bauen. Der ESV fürchtet deswegen um seine Zukunft (SZ vom Samstag). Bauer fordert, für eine dauerhafte Lösung müsse sich die Stadtverwaltung mit einsetzen, notfalls auch finanziell. Wie wichtig funktionierende örtliche Vereine gerade für Kinder und Jugendliche sind, müsse jedem politisch Verantwortlichen klar sein. Deshalb dürften die Sportmöglichkeiten vor Ort nicht weiter eingeschränkt werden. In den nächsten Tagen werde es deshalb weitere Gespräche der CDU mit dem saarländischen Sportministerium geben, kündigte Bauer an. Diese Gespräche seien vor allem deshalb wichtig, weil Land und Stadt wohl die Einzigen seien, die auf das Bundeseisenbahnvermögen überhaupt Einfluss nehmen können. red