Ringvorlesung zum Thema christliches Europa

Europa und das Christentum stehen im Mittelpunkt einer öffentlichen Ringvorlesung, die ab 30. April im Saarbrücker Theater im Viertel (TiV) stattfindet.

Jeweils dienstags ab 19 Uhr werden dabei elf Experten unterschiedlicher Disziplinen die gemeinsame Geschichte Europas und des Christentums in den Blick nehmen. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Ringvorlesung der Frage, welche Rolle dem Christentum zu unterschiedlichen Zeiten im europäischen Selbstverständnis zugewiesen wurde. Nicht zuletzt soll die Vorlesungsreihe einen Beitrag zur gegenwärtigen Debatte über die Zukunft Europas leisten.

Im Eröffnungsvortrag am 30. April behandelt Professor Clemens Albrecht aus Koblenz die Frage "Was ist Europa?" Und was will es werden? Ein Staatenbund oder ein Bundesstaat? Ein Handels- und Währungsraum oder eine Kultur? Eine Religion oder ein Volk? Schließlich hatte noch kein politisches Gebilde Bestand, das nicht zugleich eine bestehende soziale Form aufgriff oder eine neue schuf.

Clemens Albrecht ist seit 2002 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Koblenz-Landau. Seit 2011 ist er Mitglied der Expertenkommission "Wie wollen wir zusammenleben?" im Rahmen des Zukunftsdialogs der Bundeskanzlerin. Das Thema eines neueren Forschungsprojektes lautet "Weltuntergang 2012: Apokalyptische Bewegungen und ihr Einfluss auf den Wandel von Wissenskulturen".

Veranstalter sind die Fachrichtung Evangelische Theologie der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) Saarbrücken und dem Evangelischen Forum Saar.

Veranstaltungsort ist stets das Theater im Viertel, Landwehrplatz 2, Eingang rechts neben dem Eingang zum Theater "Alte Feuerwache"; Eintritt frei.