Retter waren zum Jahreswechsel im stressigen Dauereinsatz

Wegen eines Wohnhausbrandes war die Feuerwehr an Neujahr kurz nach 9 Uhr in Fechingen gefordert. Dort hatten die Retter den gravierendsten Einsatz nach einer ganzen Reihe von Hilfeleistungen. Aus unklarer Ursache brannte es in einem Keller in der Provinzialstraße.

Die Feuerwehr rettete einen Leichtverletzten. Die Löscharbeiten in der gesperrten Ortsmitte dauerten fast zwei Stunden. "66 Einsätze absolvierten die Einsatzkräfte in den vergangenen 24 Stunden. 52 Notfalleinsätze bewältigte der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr. 14 Einsätze waren im Brandschutz und der technischen Hilfeleistung nötig", sagte Feuerwehrchef Josef Schun gestern Morgen. Bereits am Mittwochvormittag rückte ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten zu einem Altenheim aus. Dabei brannte es im Heim nicht. Ausgelöst hatte den Alarm der Qualm eines vorgezogenen Feuerwerks für die Heimbewohner. Kracher-Rauch war ins Haus gezogen und löste den Brandmelder aus. Zu Recht schlug dagegen der Brandmelder der Alten Kirche an. Jemand hatte einen Kracher durch ein Fenster geworfen. Die Feuerwehr ent rauchte die Kirche und entfernte die Böllerreste. Auch Malteser Hilfsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund und Rotes Kreuz waren im Dauereinsatz. Sie halfen Verletzten nach typischen Silvesterblessuren.

Nichts mit dem Jahreswechsel zu tun hatte ein Rußbrand in Malstatt. Feuerwehrleute kehrten den Kamin und verständigten den Schornsteinfeger. "Weitere Einsätze bescherten uns Menschen, die feuchte Tannen im Hof verbrannten oder auf einem Balkon grillten. Als aus dem Grill hohe Flammen schlugen, schlugen Nachbarn Alarm", sagte Schun.