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Regionale Produkte entlasten Umwelt

Saarbrücken. Wie kann ich mit meinem Frühstück etwas Positives für das Klima tun? Wer sich das schon immer einmal gefragt hat, bekam gestern beim „klimafreundlichen Frühstück“ im Lesecafé der Stadtbibliothek Saarbrücken eine Antwort. Und die lautet zunächst einmal: regionale Produkte verwenden. vero



Umweltministerin Anke Rehlinger, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Caroline Jung vom BUND Saar erläuterten den Anwesenden, welchen Beitrag sie mit einem regionalen Frühstück für das Klima leisten können. Um zu veranschaulichen, welches Produkte das Klima wie stark belastet, wurden an die rund 50 anwesenden "Klima-Frühstücker" spezielle "Frühstückskarten" verteilt. Auf denen sind die Transportkilometer aufgelistet, die das jeweilige Produkt hinter sich bringen muss, ehe es bei uns auf einem Frühstücksteller landet. Demnach legen Produkte aus der Region zwischen 70 und 120 Kilometer zurück. Lebensmittel für ein "normales" Frühstück, die nicht aus der Region stammen, können schon einmal bis zu 14 000 Kilometer unterwegs sein.

Umweltministerin Anke Rehlinger (SPD) befand, dass ein klimafreundliches Frühstück das für die Menschen nachvollziehbar mache. "Gerade wenn man nach einem Brötchen greift", sagte die Umweltministerin und betonte, dass im Saarland tolle regionale Produkte hergestellt würden. Allerdings war Rehlinger auch der Ansicht, dass die saisonalen Regional-Produkte stärker vermarktet werden müssten als bisher - wenngleich sich in dieser Hinsicht in der jüngeren Vergangenheit einiges getan habe. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz betonte ebenfalls die Relevanz regionaler Produkte in der täglichen Ernährung.

Im Anschluss an das klimafreundliche Frühstück konnten die Anwesenden den Bauernmarkt auf dem Gustav-Regler-Platz besuchen.



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