Polizei sichert DNA-Spuren von Automaten-Knackern

Die saarländische Polizei ist den Geldautomaten-Knackern, die im Verlauf des Jahres vier Geldautomaten im Saarland gesprengt haben, auf der Spur. Ein Rechtshilfeersuchen an die französische Polizei brachte neue Erkenntnisse.

Französische Beamte hatten nach dem letzten Coup des Täter-Duos den Fluchtwagen im grenznahen Schoeneck entdeckt. Das Auto und die Umgebung wurden daraufhin kriminaltechnisch untersucht. "Uns liegen jetzt DNA-Spuren der Täter und verschiedene Tatgegenstände wie Masken und Werkzeuge vor", bestätigte Landespolizeisprecher Georg Himbert . Konkrete Hinweise zu den Tätern gebe es aber noch nicht.

Die Täter sollen für insgesamt vier gesprengte Geldautomaten im Saarland, immer in der Nähe zur französischen Grenze, verantwortlich sein. Die Serie begann im April, als die bislang Unbekannten einen Automaten der Sparkasse in Gerlfangen sprengten. Die Sparkassen-Filiale in Lauterbach traf es einen Monat später. Im September sprengte das Duo einen Geldautomaten der Sparkasse in Perl und später einen der Bank-1-Saar in Gersweiler. Wie viel Geld die Täter bisher erbeuteten, wollte die Polizei nicht mitteilen.