Plakate abhängen war Willkür Zum selben Thema

Rabbiner-Rülf-Platz Schmierereien werden zunehmen Zum Artikel „Gerüchte, Hirngespinste, Missverständnisse“ – SZ vom 24./25.

August

Ihr Artikel war sehr aufschlussreich. Zu Ihren Fakten möchte ich hinzufügen: Nach dem 12. November wird der Alltag beginnen, dann wird der Rabbiner-Rülf-Platz zum pflegeintensivsten in Saarbrücken. Die abgesägten Baumstämme werden für Bocksprünge, Slalom von Skateboardfahrern und Radlern sowie von Provokanten benutzt werden. Flaschen werden darauf abgestellt werden.

Kommt dann bei Festen noch Alkohol dazu, wird das richtig schlimm. Es wird dann auch Personen geben, die sich nicht mehr erinnern oder nicht immer ermahnt werden wollen. Diese Mahnungen und Erinnerungen werden durch die Namenstäfelchen noch verstärkt wahrgenommen. Die Schmierereien, die es an der Mauer schon gibt, werden zunehmen.

Mit den schönen Treppen an der Berliner Promenade ist bereits genug Unverständliches geschehen. Es ist nicht damit getan, einen würdigen Platz in zentralen Lagen zu finden. Um die Würde zu erhalten, sind bei einer solchen Lage auch die Pflegekosten zu berücksichtigen.

Winfried Kraus, Saarbrücken

Franzenbrunnen

BürgerfeindlicheVerwaltung

Zum Artikel "Streit um Protest-Transparente geht weiter" - SZ vom 6. August

Die Verwaltung hat sich in den Dunstkreis der Ungesetzlichkeit und Bürgermissachtung begeben. Unliebsame Protestplakate ließ die Stadt abhängen und beschlagnahmen, obwohl diese teilweise auf Privatgrund angebracht waren. Statt die Bürgerinitiative (BI) mit einer begründeten Auflage zum Abhängen aufzufordern, wurde der fragwürdige Verwaltungsakt klammheimlich an eine Baufirma delegiert. Zwei Wochen später hatte die BI durch eigene Recherchen diese obrigkeitliche Räubernummer aufgedeckt. Konfrontiert durch die Presse räumte die Stadt ein, dass sich die BI nunmehr ihr Eigentum abholen dürfe. Bislang hat sich noch keine der Stadtratsfraktionen von diesem ignorantbürgerfeindlichen Vorgehen distanziert.

Berthold Haarlich,

Alt-Saarbrücken

Plakate abhängen war WillkürZum selben Thema

Der Umgang der Stadtverwaltung mit den friedlichen Protesten gegen dieses Bauvorhaben erscheint doch insgesamt sehr unsouverän und in bestimmten Punkten mehr als fragwürdig. So werden die Bürger, die sich für den Erhalt der Natur und damit auch der geschützten Zauneidechse in dem geplanten Baugebiet einsetzen, durch das Aufstellen eines Bauplakates, das ein mit einer Echse spielendes Kind zeigt, regelrecht verhöhnt. Sehr humorlos zeigte man sich allerdings nun, als die von Bürgern platzierten Protestplakate gegen das Bauprojekt in einer Nacht- und Nebelaktion entfernt wurden. Dass die betroffenen Bürger erst nach längeren und mühsamen Recherchen erfuhren, dass die Stadtverwaltung die Plakate entfernt hatte, riecht schon nach Willkür. Mich würde sehr interessieren, was die verantwortlichen Politiker unserer Stadt zu einem solchen Verhalten der Stadtverwaltung gegenüber Bürgern dieser Stadt sagen.

Horst Pekruhn, Saarbrücken

Stadtteilrundgang

Wen wollte Britz nachmittags treffen?

Zum Artikel "Charlotte Britz besucht Wohngebiet Am Homburg" - SZ vom 7. August

Mit Freude habe ich in der Saarbrücker Zeitung gelesen. dass sich Oberbürgermeisterin Charlotte Britz vor Ort im Wohngebiet Am Homburg mit den Bürgern treffen wollte, um deren Probleme zu erörtern. Leider fand die ganze Aktion nachmittags während der Woche statt. Da stellt sich doch die Frage, wen Frau Britz antreffen wollte? Wenn man bürgernah sein möchte, dann muss man auch mal bereit sein, auf die arbeitenden Bürger Rücksicht zu nehmen und sich gegebenenfalls auch mal samstags den Fragen zu stellen. Wenn wir das nächste Mal was zum Feiern auf dem Homburg haben, versuchen wir es noch mal mit einem Treffen - denn dann kommt sie bestimmt.

Sabine Gettmann, Saarbrücken