Pfadfinder trugen Friedenslicht in alle Teile des Regionalverbandes

Pfadfinder trugen Friedenslicht in alle Teile des Regionalverbandes

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Seitdem entzündet ein Kind das Licht an der Flamme vor der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem; es wird in alle Welt gebracht. In Deutschland kommt es über eine Lichtstafette an über 500 Orte.

In diesen Tagen haben Pfadfinder das Licht aus der Geburtsstadt Jesu in viele Länder Europas und sogar bis nach Amerika getragen. "Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt Anlass, das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken", erklärte der Bundeskurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Guido Hügen. Sich einzusetzen für Frieden und Gerechtigkeit, ist ein Ziel der Pfadfinderbewegung. Als "äußeres" Symbol für Frieden, Wärme, Toleranz und Solidarität wurde das Licht weitergegeben, um in jedem Einzelnen eine Flamme der Mitmenschlichkeit zu entfachen.

Auch die Pfadfinderstämme im Regionalverband Saarbrücken beteiligen sich seit vielen Jahren an der Aktion. Gemeinsam mit dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und dem Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) setzt die DPSG dieses Friedenszeichen.

Bei einer Friedenslicht-Aussendefeier in der Kirche eli.ja in Saarbrücken war das Licht an die saarländischen Pfadfinder verteilt worden. Auch die Pfadfinder aus Saarbrücken haben das Licht dort entgegengenommen und verteilten es jetzt, unter anderem in Weihnachtsgottesdiensten. Die Leute nahmen das Licht mit nach Hause und verteilten es nach dem Schneeballprinzip weiter. Vor allem an Menschen, die in der Weihnachtszeit krank oder allein waren, um ihnen damit ein kleines, leuchtendes Zeichen der Hoffnung zu schenken. Das teilte der DPSG mit.