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Peter Bauer fordert Umdenken in Wohnungsbaupolitik des Landes

Saarbrücken. Ein grundlegendes Umsteuern in der Wohnungsbaupolitik des Landes hat der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Peter Bauer, gefordert. Bauer fordert die Landesregierung auf, die zehn Millionen Euro Fördermittel des Bundes für den sozialen Wohnungsbau , die noch zur Verfügung stehen, umgehend an die Kommunen und die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften weiterzugeben. "Dass heute viele Flüchtlingswohnungen leer stehen, ist den Kraftanstrengungen der Städte und Gemeinden geschuldet. Es macht auf Dauer keinen Sinn, Mietausfälle für leer stehende Flüchtlingswohnungen zu zahlen", sagt Bauer. Es sei sinnvoller, neue Sozialwohnungen zu bauen, die an Flüchtlinge und an Menschen mit geringem Einkommen vermietet werden können. Damit könnten die Kommunen besser und flexibler auf die Nachfrage nach preiswertem Wohnraum reagieren. red

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