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Personal-Engpass in Kitas: Stadt stellt zwölf „Springer“ ein

Personal-Engpass in Kitas: Stadt stellt zwölf „Springer“ ein

Der Personalausschuss des Stadtrats hat beschlossen, die Zahl der "Springerstellen" in den städtischen Kindertagesstätten um zwölf auf 20 zu erhöhen. Das hat Stadtsprecher Robert Mertes gestern bestätigt.

Somit gebe es in jeder Kita künftig einen "Springer". Ein Beschluss des Stadtrates sei nicht mehr nötig. Die fest angestellten Erzieherinnen und Erzieher würden einer Kita zugewiesen, müssten aber auch bei Bedarf an einem anderen Standort aushelfen, sagte Mertes. Wie die SZ berichtete, will die Verwaltung die Zusatzausgaben aus dem laufenden Haushalt bestreiten. In einer Sitzung des Ausschusses für Kinder, Schule und Jugend werden die Fraktionen heute beraten, was noch zu tun ist, um den Personalengpass zu beseitigen. Nach Angaben der Verwaltung sind zurzeit 25 Stellen in den städtischen Kitas nicht oder nicht mit der vollen Stundenzahl besetzt. In der Kita Füllengarten mussten die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Gründe für die Personalprobleme könnten auch die Arbeitsbelastung und die schlechtere Bezahlung gegenüber anderen Trägern sein. Neun Erzieherinnen hätten 2015 bei der Stadt gekündigt, teilte die Verwaltung in der vergangenen Woche mit.