Orgelkundereise in die norddeutsche Region

Auch in diesem Jahr lädt die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) in Kooperation mit der Akademie für Alte Musik im Saarland und der Abteilung Kirchenmusik des Dekanats zu einer Orgelkundereise ein. Sie führt vom 4.

bis 8. August in die in vieler Hinsicht wohl bedeutendste und stilistisch einheitlichste Orgellandschaft Deutschlands: die norddeutsche Region um die Hansestädte Hamburg und Lübeck. Der barocke Orgelbau Norddeutschlands wurde ursprünglich durch Meister aus den Niederlanden und aus Sachsen geprägt. Bald entwickelte sich eine eigene regionale Schule, deren prominenteste Vertreter die Orgelbauer Hans Scherer, Friedrich Stellwagen und Arp Schnitger waren. Diese Meister entwickelten einen zunehmend eigenständigen Stil, dessen hervorragende Kennzeichen die monumentale Anlage der Orgeln auf drei bis vier Manualen eine reiche Besetzung mit Zungenstimmen und Zweiunddreißig-Fuß-Registern sowie die klare Gliederung in Teilwerke sind. In der Folge besaßen nicht nur die reichen Hauptkirchen Hamburgs und Lübecks solche renommierten Instrumente, auch kleinere Städte und Dörfer schmückten sich mit den klingenden Erzeugnissen der "Hamburger Schule". Auf dem Programm dieser Studienreise stehen bedeutende historische Instrumente (Stade, Hamburg, Lübeck, Lüneburg) ebenso wie herausragende neuere Orgeln. Die künstlerische Reiseleitung hat wieder der Organist und Orgelfachmann Christian Brembeck. Die Reiseleitung hat Gertrud Fickinger.

Anmeldung mit Preisanfrage bis spätestens Donnerstag, 29. Mai, bei der KEB unter Tel. (0 68 94) 9 63 05 16 oder per E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com.