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Opposition zweifelt an Darstellung der RAG

Saarbrücken.

Die Landtags-Opposition ist skeptisch, ob das Geld der RAG-Stiftung ausreichen würde, sollte das Grubenwasser langfristig abgepumpt werden müssen. Es bestehe die Gefahr, dass am Ende der Steuerzahler in die Bresche springen müsse, sagte gestern Heinz Bierbaum (Linke). Falls das Vermögen der Stiftung nicht langt, müssten Bund und Land für die Ewigkeitskosten aufkommen. Die RAG hatte erklärt, dass die Rücklagen der Stiftung vermutlich ausreichten (wir berichteten). Hubert Ulrich (Grüne) sagte, allein aus finanzieller Sicht sei der Kohlebergbau unverantwortlich.