| 19:13 Uhr

„Oft werden zu große Heizkessel eingebaut“

Saarbrücken. Hausbesitzer sollten beim Einbau eines neuen Heizkessels auf die richtige Größe und die tatsächlichen Erfordernisse achten. Darauf weist die Verbraucherzentrale hin. red

Die Heizkesseltechnik hat sich nach Angaben der Verbraucherzentrale erheblich weiterentwickelt. "Dies gilt es zu nutzen, wenn eine Heizungserneuerung ansteht", empfiehlt Helmut Pertz, Energieberater der Verbraucherzentrale. Im Fall eines Kesselaustauschs sollte nicht einfach die Leistung des alten Heizkessels für das neue Gerät übernommen werden, da früher häufig viel zu große Kessel eingebaut wurden. Zwar führe eine zu große Anlage bei modernen Kesseln mit Leistungsregelung nicht mehr zu einem Anstieg des Energieverlustes. Heizkessel ohne Leistungsregelung sollten aber nach den tatsächlichen Erfordernissen dimensioniert werden. Denn Anlagen mit zu großer Leistung würden sich im Betrieb häufig ein- und ausschalten, was die Lebensdauer des Gerätes verkürzen und den Schadstoffausstoß erhöhen kann. Bei einem Neubau sei die erforderliche Heizleistung wegen der guten Wärmedämmung inzwischen sehr niedrig. "Häufig werden jedoch mit dem Hinweis auf die Warmwasserbereitung deutlich zu hohe Kessel-Leistungen installiert", sagt Pertz.



Wer mehr wissen will, kann sich an die Verbraucherzentrale wenden. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Termine zur persönlichen Beratung können unter (0800) 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten vereinbart werden.

In Saarbrücken sind die Beratungen in der Trierer Straße 22. Anmeldung: Tel. (0681) 5 00 89 15.

verbraucherzentrale-

energieberatung.de

Das könnte Sie auch interessieren