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Nicht nur die Streber sind dabei

79 Schüler stellen heute ihre Projekte in der Congresshalle vor. Im Bild: Louisa Gerhard, die 2011 mit „Nervigen Trinkhalmen“ experimentierte und gewann. Archiv-Foto: Becker&Bredel
79 Schüler stellen heute ihre Projekte in der Congresshalle vor. Im Bild: Louisa Gerhard, die 2011 mit „Nervigen Trinkhalmen“ experimentierte und gewann. Archiv-Foto: Becker&Bredel FOTO: Becker&Bredel
Saarbrücken. Heute werden in der Saarbrücker Congresshalle die Preise im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ verliehen. SZ-Mitarbeiterin Christina Korb-Völke sprach mit Wettbewerbsleiterin Monika Reiter über die Motivation der 79 Teilnehmer.

Welche Schüler nehmen an dem Wettbewerb teil? Dürfen auch durchschnittliche Schüler mitmachen - oder richtet sich das Ganze an Einser-Kandidaten?

Reiter: "Schüler experimentieren" ist die Juniorensparte des Wettbewerbs "Jugend forscht ". Hier nehmen alle Jungforscher teil, die am 31. Dezember des Anmeldejahres nicht älter als 14 Jahre sind. Jüngere Schüler, die sich beteiligen möchten, müssen mindestens die vierte Klasse besuchen. Jugend forscht hat als Ziel, jedem jungen Mensch die Möglichkeit zu bieten, seine individuellen Begabungen optimal zu entwickeln. Es werden also nicht nur die Einser-Kandidaten angesprochen. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs sind an Naturwissenschaften interessierte Schüler, die hauptsächlich aus den Gymnasien kommen. Aber auch Grundschulschüler, Schüler der Gemeinschaftsschulen und der Waldorfschulen haben großen Spaß am Forschen.

Wieviele Kinder sind beteiligt?

Reiter: In diesem Jahr haben wir wegen der Kürze des ersten Schulhalbjahres einen kleinen, aber feinen Wettbewerb mit 79 Teilnehmern, die in insgesamt 39 Projekten an den Start gehen.

Welche Bewertungskriterien gelten?

Reiter: Beim Wettbewerb steht für jedes Projekt ein eigener Ausstellungsstand zur Verfügung, den die Teilnehmer mit Postern, Fotos oder Modellen frei gestalten können. Sind alle Stände eingerichtet, beginnt die Begutachtung der Projekte durch die Jury. Beim Jurygespräch stellen die Jungforscher zunächst kurz ihr Projekt und die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit vor. Danach beantworten sie die Fragen der Juroren. Bewertet werden: Idee, wissenschaftliche Exzellenz und Präsentation: Wie groß ist der Eigenanteil des Jungforschers am Projekt? Wurde eigenständig, kreativ und ideenreich gearbeitet? Wurde formal genau gearbeitet und wurden Versuche sauber durchgeführt? Sind die Ergebnisse klar dargestellt? Funktioniert der Aufbau bei Apparaturen oder Modellen? Wurden mögliche Fehlerquellen analysiert, methodische Verbesserungsvorschläge angedacht?

Wann ist ein Projekt originell?

Reiter: Diese Frage kann man nicht so pauschal beantworten. Dies hängt von der Sichtweise des Jurors ab.

Wann ist jemand gut bei der Präsentation?

Reiter: Bei der mündlichen Präsentation wird großer Wert auf eine klare Gliederung des Vortrages gelegt. Die Standgestaltung muss inhaltlich und in der Darstellung wohl durchdacht sein. Der Jungforscher sollte auf Fragen der Juroren eingehen können.

Worauf wird bei der wissenschaftlichen Hausarbeit geachtet?

Reiter: Die Gliederung der Arbeit sollte ebenso wie die Präsentation den logischen Gedanken und die Argumentation streng widerspiegeln, sowie klar und übersichtlich sein.