Neujahrsempfang der Peter-Imandt-Gesellschaft

Am Donnerstag, 7. Januar, steht im Mittelpunkt des traditionellen Neujahrsempfangs der Peter-Imandt-Gesellschaft/Rosa-Luxemburg-Stiftung ein nach Angaben der Veranstalter "bisher weitgehend unbekanntes Kapitel der saarländischen Geschichte".Die Veranstalter erläutern: Als 1936 der mit Hitler und Mussolini verbündete spanische General Francisco Franco gegen die demokratisch gewählte Regierung putschte, meldeten sich über 250 saarländische Männer und Frauen zum Kampf für Freiheit und Demokratie . Etwa 70 Saarländer bezahlten ihr Engagement mit dem Tod.

Warum aber so viele Saarländer nach Spanien gingen, darüber diskutieren im Saarbrücker Kino Achteinhalb : Max Hewer, Historiker , (Saarbrücken ), Henri Wehenkel, Historiker (Luxemburg); Harald Wittstock und Peter Mergen (selbst Sohn eines saarländischen Spanienkämpfers), Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 (Berlin); Moderation: Dr. Jürgen Albers, SR2-Kulturradio. Zum Auftakt wird die Filmdokumentation des Saarländischen Rundfunks "Hoffen auf Spanien" aus dem Jahr 1974 aufgeführt. In ihr berichten damals lebende deutsche Schriftsteller über ihre Erlebnisse und politischen Motive. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Nauwieser Straße 19. Der Eintritt ist frei.

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