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Neues Tanklöschfahrzeug für mehr Sicherheit

Sulzbach. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt bekommt ein neues Tanklöschfahrzeug als Ersatz für das nicht mehr einsatzbereite, 30 Jahre alte. Nach einem Beschluss des Stadtrates vom Mittwochabend wird ein Vorführfahrzeug für rund 230 000 Euro angeschafft. Thomas Feilen

Um die technische Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt und damit die Sicherheit der Sulzbacher in Zukunft zu gewährleisten, beschloss der Stadtrat, für 230 000 Euro ein Vorführ-Tanklöschfahrzeug zu kaufen. Beim Regionalverband soll ein Zuschuss von 40 Prozent beantragt werden. Zumal der Rat am Mittwochabend dem Antrag der Verwaltung zur Änderung des Bebauungsplans für "3/4 Schumannweg" zuvor zugestimmt hatte, rechnet die Verwaltung mit Einnahmen von 120 000 Euro; diese sollen erzielt werden, weil der dortige Spielplatz aufgegeben wird. Statt dessen sollen hier Einfamilienhäuser gebaut werden, wofür schon Kaufinteressen angemeldet wurden, wie Bürgermeister Michael Adam im öffentlichen Teil sagte. Einstimmig ernannte der Rat die beiden stellvertretenden Löschbezirksführer Kai-Uwe Ludigs (Mitte) und Berthold Stephan (Altenwald) zu Ehrenbeamten.

Zu Beginn der Sitzung wurden die Pläne zur Bebauung des ehemaligen Ott-Geländes beraten. Hier will die Verwaltung nach Adams Worten darauf hinwirken, dass in dem cts-Haus Räume für zwei Kindergartengruppen (mit je 25 Plätzen) errichtet werden.

Auf Antrag der CDU-Fraktion befassten sich die Kommunalpolitiker im Rathaus mit der "Bürgerarbeit". Diese arbeitsmarktpolitische Instrument läuft nach derzeitiger Planung zum 30. Juni aus. Um die Wichtigkeit dieser "Bürgerarbeit" zu unterstreichen, verabschiedete der Rat einstimmig eine Resolution (eingebracht von der CDU-Fraktion) zur Fortführung derselben. Der Bürgermeister stimmte zu, den Text an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zu senden. Ungeachtet dessen sei die Beschäftigung des beliebten Salzknechts bis zum Jahresende aus Mitteln der Stadt gedeckt. (Bericht folgt)

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