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Neue Stadtmitte: Grüne verstehen Kritik nur zum Teil

Saarbrücken. Der Kritik der Umweltorganisation BUND am Projekt "Stadtmitte am Fluss" stimmen die Grünen im Saarbrücker Stadtrat nur zum Teil zu. Das Großprojekt bringe grundsätzlich mehr Lebensqualität in die Stadt. Flächen würden von Asphalt und Beton befreit, es gebe weniger Lärm und Staub in der Innenstadt

Saarbrücken. Der Kritik der Umweltorganisation BUND am Projekt "Stadtmitte am Fluss" stimmen die Grünen im Saarbrücker Stadtrat nur zum Teil zu. Das Großprojekt bringe grundsätzlich mehr Lebensqualität in die Stadt. Flächen würden von Asphalt und Beton befreit, es gebe weniger Lärm und Staub in der Innenstadt. Rätsel gibt den Grünen aber die Verkehrsführung während der Bauzeit und danach auf. Sie wollen eine Strategie, damit nicht andere Teile der Innenstadt unter dem Verkehr zu leiden haben. Hier müsse die Verwaltung klare Lösungen bieten. Das Großprojekt müsse für eine umweltgerechte Verkehrswende genutzt werden, um die Innenstadt von dem Übermaß an Autos zu befreien. Die Baudezernentin sei mit ihrer Fahrradpolitik auf dem richtigen Weg. Für eine Trendwende sei aber noch viel zu tun. Hier nennen die Grünen an erster Stelle ein besseres öffentliches Nahverkehrsangebot. Dies sei nötig, damit Menschen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen. Schon in der Bauphase könne man Pendler mit einem Shuttlesystem vom Stadtrand in die City und zurück bringen. Die Planungen dazu müssten aber längst begonnen haben. Die Grünen kündigten dazu eine Anfrage im nächsten Bau- und Verkehrsausschuss an. red