Neue frankophone Theatertexte

Aus vielen Teilen der Welt bringen die Autorinnen und Autoren des „Primeurs“-Festivals in diesen Tagen wieder ihre Kultur nach Saarbrücken. Am heutigen Mittwoch startet das Festival für neue Theatertexte aus dem frankophonen Raum mit einem Prolog im Forbacher Nationaltheater Le Carreau. Am Donnerstag beginnt der eigentliche Stücke-Marathon in der Alten Feuerwache.

 Am Freitag, 21. November, beginnt um 20.30 Uhr in der Alten Feuerwache „Homo Automaticus: Der Monolog des Adramelech“ von Valère Novarina. Novarina, geboren 1947 bei Genf, studierte an der Sorbonne Philosophie und Philologie. Patrice Chéreau nannte ihn den interessantesten Gegenwartsdramatiker Frankreichs. 2006 kam er ins offizielle Repertoire der Comédie Française.
Am Freitag, 21. November, beginnt um 20.30 Uhr in der Alten Feuerwache „Homo Automaticus: Der Monolog des Adramelech“ von Valère Novarina. Novarina, geboren 1947 bei Genf, studierte an der Sorbonne Philosophie und Philologie. Patrice Chéreau nannte ihn den interessantesten Gegenwartsdramatiker Frankreichs. 2006 kam er ins offizielle Repertoire der Comédie Française.
 Am Samstag, 22. November, ab 18 Uhr geht's in der Alten Feuerwache um „Stickstoff und Düngemittel/Azote et fertilisants“ von Ronan Mancec. Als Magister in Theaterwissenschaften und Englisch interessiert er sich sehr für zeitgenössische englischsprachige Dramatik und hat zuletzt das Stück „Les Aliens“ der Amerikanerin Annie Baker, das in diesem Jahr den Pulitzer-Preis erhielt, übersetzt.
Am Samstag, 22. November, ab 18 Uhr geht's in der Alten Feuerwache um „Stickstoff und Düngemittel/Azote et fertilisants“ von Ronan Mancec. Als Magister in Theaterwissenschaften und Englisch interessiert er sich sehr für zeitgenössische englischsprachige Dramatik und hat zuletzt das Stück „Les Aliens“ der Amerikanerin Annie Baker, das in diesem Jahr den Pulitzer-Preis erhielt, übersetzt.
 Am Samstag, 22. November, 21 Uhr in der Alten Feuerwache, beschreibt David Paquet in „Appels Entrants Illimités“ drei ängstliche, schräge Figuren, die unaufhaltsam um sich selbst kreisen und dabei doch darauf angewiesen sind, den anderen wahrzunehmen. Eine tragikomische Metapher für die Generation der Unverbindlichkeit, die letztendlich auch nur geliebt werden will. David Paquet wurde 1978 in Québec geboren.
Am Samstag, 22. November, 21 Uhr in der Alten Feuerwache, beschreibt David Paquet in „Appels Entrants Illimités“ drei ängstliche, schräge Figuren, die unaufhaltsam um sich selbst kreisen und dabei doch darauf angewiesen sind, den anderen wahrzunehmen. Eine tragikomische Metapher für die Generation der Unverbindlichkeit, die letztendlich auch nur geliebt werden will. David Paquet wurde 1978 in Québec geboren.
 Aus dem üblichen „Primeurs“-Rahmen fällt der Freitag, 21. November, mit dem Auftritt des Begat Theaters. Das zeigt um 14.30 und 18.30 Uhr „Histoires cachées/ Gedanken-Gänge“ – eine Performance auf den Straßen der Stadt. Den Ort in Saarbrücken erfahren die Zuschauer kurz vor der Aufführung am Freitag per SMS. Mit Kopfhörern ausgestattet, können sie den Gedanken von „Passanten“ folgen. Fotos: SST (5) / brefoto (1)
Aus dem üblichen „Primeurs“-Rahmen fällt der Freitag, 21. November, mit dem Auftritt des Begat Theaters. Das zeigt um 14.30 und 18.30 Uhr „Histoires cachées/ Gedanken-Gänge“ – eine Performance auf den Straßen der Stadt. Den Ort in Saarbrücken erfahren die Zuschauer kurz vor der Aufführung am Freitag per SMS. Mit Kopfhörern ausgestattet, können sie den Gedanken von „Passanten“ folgen. Fotos: SST (5) / brefoto (1)
 Am Samstag, 22. November, ab 19.30 Uhr, steht in der Alten Feuerwache „Als ich Charles war/Quand j'étais Charles“ von Fabrice Melquiot auf dem Programm. Das ist ein ergreifender und poetischer Text über einen Mann in der Mitte des Lebens, über das Ende einer Liebe, das allmähliche Verstehen und die Aussicht auf einen neuen Anfang. Melquiot gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen Theaterautoren in Frankreich.
Am Samstag, 22. November, ab 19.30 Uhr, steht in der Alten Feuerwache „Als ich Charles war/Quand j'étais Charles“ von Fabrice Melquiot auf dem Programm. Das ist ein ergreifender und poetischer Text über einen Mann in der Mitte des Lebens, über das Ende einer Liebe, das allmähliche Verstehen und die Aussicht auf einen neuen Anfang. Melquiot gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen Theaterautoren in Frankreich.

Bereits zum 8. Mal findet vom 19. bis zum 22. November das Autorenfestival "Primeurs" für französischsprachige Gegenwartsdramatik in Saarbrücken statt. Dabei werden Autoren aus Frankreich, Kanada, Rumänien und der Schweiz vorgestellt.

"Primeurs" hat sich in den acht Jahren seines Bestehens zu einer der wichtigsten Plattformen für die Vermittlung frankophoner Dramatik im deutschsprachigen Theater entwickelt. Heute findet im "Carreau, scène nationale de Forbach et de l'est mosellan" eine Vorpremiere statt, bei der das Stück "Night by Night" der französisch-deutschen "Compagnie tgnm" und die zweisprachige Performance "Auris Interna - Fische im Innenohr" des "Liquid Penguin Ensembles" zu sehen sein werden.

In der Alten Feuerwache in Saarbrücken folgt morgen am 20. November im Anschluss an die offizielle Eröffnung ab 20.04 Uhr das SR-Live-Hörspiel "Zersplittert/Pulvérisés" der rumänischen Autorin Alexandra Badea. Das beste Stück des Festivals wird am Samstag mit dem "Primeurs-Autorenpreis" ausgezeichnet - den das Publikum vergibt. Er ist mit 3000 Euro dotiert und wird gestiftet vom Saarländischen Rundfunk und dem Verein der Freunde des SST.