Netzwerk Seniorenseelsorge ruft zur Inklusion auf

Die Seniorenseelsorge sei ein Baustein einer generationsübergreifenden Gemeinde. Mit dieser These befasste sich kürzlich die Fachtagung des Netzwerks Seniorenseelsorge bei der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts), wie das Bistum Trier jetzt mitteilte.

Das Treffen begann demnach mit dem Thema "Inklusion". Die Projektleiter Brigitte Scherer und Wolfgang Schu teilten die Gäste in demografische Gruppen auf - Junge, Erwachsene und Alte. Anschließend trennten sie die Gruppen mit Absperrband. So verdeutlichten sie, dass es für jede Gruppe bestimmte Angebote gebe. "Bei Teilhabe geht es nie nur um eine Zielgruppe, sondern um das Zusammenleben aller in der Gemeinde", erklärte die Referentin Antje Köhler, Heil- und Religionspädagogin aus Köln. "Inklusion ist die Wertschätzung und Anerkennung der Vielfalt als Voraussetzung dafür, miteinander Kirche zu sein", so Köhler weiter.

Mit dabei war der Trierer Bischof Stephan Ackermann . Er sehe große Herausforderungen in der zunehmenden Aufteilung der Gesellschaft in einzelne Gruppen. "Um dem entgegenzuwirken, ist die Kirche mit ihren vielen verschiedenen Menschen und Sozialräumen mehr als geeignet", so Ackermann. Er rief die Teilnehmer dazu auf, sich auf die menschliche Begegnung zu besinnen. Das sei sehr wichtig.