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Nelia Dorscheid liest zum Abschluss der Kriegs-Ausstellung vor

Saarbrücken. red

Weil die Kämpfe des Ersten Weltkrieges, insbesondere in den Regionen entlang der deutsch-französischen Grenze, nicht nur Spuren in der Literatur hinterlassen haben, sondern auch in privaten Erinnerungen, hat die Schriftstellerin Nelia Dorscheid historische Objekte gesammelt und Erzählungen aufgezeichnet, die in den Familien zu diesen Objekten überliefert worden sind. Auf diese Weise ist eine Sammlung literarischer Miniaturen entstanden, die von der Front und von einer vom Krieg geprägten Wirklichkeit erzählen. Das Buch präsentiert unter anderem die Exponate der Ausstellung "Jedermannskrieg: Objekte und Erinnerungen 1914-2014", weitere Gegenstände und Schriftstücke in anspruchsvollen Farbfotografien, einen Essay von Nelia Dorscheid sowie Beiträge von Mitarbeitern des Literaturarchivs. Zum Abschluss der Ausstellung am morgigen Dienstag, 3. März, um 18.30 Uhr werden Hermann Gätje über Fundstücke aus dem Ersten Weltkrieg im Literaturarchiv sprechen und Nelia Dorscheid unter dem Motto "Stahlgewitter" literarische Texte über den Krieg rezitieren. Die Finissage findet in der Beethovenstraße Zeile 6 in Dudweiler statt. Der Eintritt ist frei.