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Nächstes Kellerduell für die Handballer der HSG Dudweiler-Fischbach

Nächstes Kellerduell für die Handballer der HSG Dudweiler-Fischbach

Die Handball-Saarlandliga biegt drei Spieltage vor Schluss auf ihre Zielgerade ein. Weder an der Tabellenspitze, wo der TV Niederwürzbach und die HSG Nordsaar um die Meisterschaft kämpfen, noch im Tabellenkeller sind Entscheidungen gefallen.

Gleich fünf Mannschaften können noch absteigen: Die schlechteste Ausgangsposition hat der HCS Saarbrücken als Tabellenletzter (acht Punkte). Davor stehen der TV Kirkel , der TuS Elm-Sprengen und die HSG Ottweiler/Steinbach mit jeweils 13 Punkten, sowie die HSG Dudweiler-Fischbach mit 14 Zählern auf Platz zehn. Wie viele von ihnen den Gang in die Verbandsliga antreten müssen - maximal sind es drei - hängt davon ab, ob eine saarländische Mannschaft aus der Oberliga absteigt und ob der Meister der Saarlandliga die Relegation um den Aufstieg schafft.

Dudweiler konnte an den letzten beiden Spieltagen gegen die direkten Konkurrenten HCS und Elm-Sprengen gewinnen. Nun wartet auf die "Wikinger" das dritte Kellerduell in Folge. Es geht am Samstag, 18.45 Uhr, zur HSG Ottweiler. Im Hinspiel setzte sich Dudweiler zu Hause klar mit 30:24 durch, jedoch präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Miodrag Jelicic auswärts wenig kaltschnäuzig: Erst vier Punkte gab es für sie in der Fremde. "Wir müssen noch zwei Spiele gewinnen, damit es sicher für uns reicht. Ich schätze Ottweiler gerade zu Hause sehr stark ein. Sie werden versuchen, mit schnellem Spiel zu Toren zu kommen", sagt Jelicic. Im Hinblick auf die schwache Auswärtsbilanz müsse sich die HSG im Vergleich zum Sieg gegen Elm-Sprengen (31:25) am vergangenen Wochenende noch einmal steigern: "Was wir gegen Elm gespielt haben, war in Ordnung. Wenn wir in Ottweiler bestehen wollen, müssen wir in der Deckung noch besser arbeiten und als Team funktionieren. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, eine ganz enge Kiste."